Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat im Jahr 2026 offiziell rund 2.000 Quadratkilometer Amazonasgebiet als indigene Territorien anerkannt. Dies soll nicht nur die Rechte der indigenen Völker stärken, sondern auch die Bewahrung des Regenwaldes und den Schutz seltener Tierarten fördern.
Die Maßnahme umfasst Gebiete in den Bundesstaaten Pará, Amazonas und Roraima, die zuvor illegal abgeholzt oder durch Bergbauprojekte gefährdet waren. Regierungsexperten betonen, dass der Schutz indigener Territorien einen wichtigen Beitrag zum globalen Klimaschutz leistet, da diese Wälder enorme Mengen CO₂ speichern.
Indigene Gruppen begrüßten die Entscheidung, warnen jedoch, dass die Umsetzung überwacht werden müsse, um illegale Aktivitäten zu verhindern. Internationale Umweltschutzorganisationen lobten Brasilien für diesen Schritt, sehen jedoch weiteren Handlungsbedarf bei Durchsetzung und Finanzierung.
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