Im Vorfeld des COP30-Klimagipfels in Brasília hat die brasilianische Regierung beschlossen, einen 13 Kilometer langen Streifen des Amazonas-Regenwaldes zu roden, um Platz für eine neue vierspurige Straße zu schaffen, die direkt in die Hauptstadt führt.
Diese Entscheidung stößt auf heftige Kritik von Umweltschützern und indigenen Gemeinschaften, die befürchten, dass der Eingriff das Ökosystem weiter schädigt und die Artenvielfalt bedroht. Regierungsvertreter argumentieren, dass die Straße notwendig sei, um die Logistik für den Gipfel zu verbessern und internationale Delegationen effizient zu empfangen.
Experten warnen jedoch, dass solche Projekte langfristige Konsequenzen haben, die die Klimaziele Brasiliens gefährden könnten. Viele fordern alternative Lösungen, wie temporäre Infrastruktur oder umweltfreundliche Transportmöglichkeiten, um die Zerstörung des Regenwaldes zu vermeiden.
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