So.. Apr. 26th, 2026

Ein sich rasant verstärkendes Tiefdrucksystem, bekannt als Bombenzyklon, wird an diesem Wochenende voraussichtlich den Südosten der Vereinigten Staaten treffen. Meteorologen warnen vor schweren Schneefällen, orkanartigen Winden und gefährlichen Küstenüberschwemmungen. Millionen Menschen könnten betroffen sein.

Das Sturmsystem soll sich am frühen Samstag vor der Küste der Carolinas bilden und innerhalb kurzer Zeit stark intensivieren. Der schnelle Druckabfall – das Markenzeichen eines Bombenzyklons – deutet auf ein außergewöhnlich starkes Wetterereignis hin.

Schnee und Sturm im Südosten

Besonders betroffen sind Teile von Georgia, North Carolina, South Carolina und Süd-Virginia. In Städten wie Raleigh, Greensboro und Norfolk werden Schneemengen von über 15 Zentimetern erwartet. Gleichzeitig könnten Windböen Geschwindigkeiten von bis zu 95 km/h erreichen.

An der Küste von Südost-Virginia und Nordost-North-Carolina sind sogar Blizzard-Bedingungen möglich. In solchen Situationen führen Schneefall und Wind zu extrem eingeschränkter Sicht, was den Verkehr nahezu unmöglich macht und das Risiko von Stromausfällen erhöht.

Gefahr durch Küstenüberschwemmungen

Zusätzlich zum Schnee rechnen Experten mit erheblichen Küstenüberschwemmungen. Die Sturmflut fällt mit einem besonders hohen Tidenstand zusammen, der durch den bevorstehenden Vollmond verstärkt wird. Niedrig gelegene Küstengebiete könnten überschwemmt werden.

Mehr als 20 Millionen Menschen stehen derzeit unter Wintersturmwarnungen. Viele Regionen sind noch immer mit den Folgen eines tödlichen Wintersturms vom vergangenen Wochenende beschäftigt, der Straßen lahmlegte und tausende Haushalte ohne Strom ließ.

Unsicherheit im Nordosten

Für den mittleren Atlantikraum und den Nordosten der USA bleibt die Prognose unsicher. Eine geringe Verschiebung der Zugbahn könnte darüber entscheiden, ob Städte wie New York, Philadelphia oder Washington, D.C. nur starken Wind oder doch nennenswerten Schneefall erleben. Neuengland, insbesondere der Raum Boston, gilt derzeit als am stärksten gefährdet.

Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, Reisepläne zu überdenken und sich auf mögliche Notfälle vorzubereiten.

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