EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Januar 2026 beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine deutliche politische Linie gezogen und Spekulationen über mögliche Verhandlungen zur Zukunft Grönlands entschieden zurückgewiesen. Anlass waren erneute Aussagen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der wirtschaftliche, sicherheitspolitische und strategische Interessen der Vereinigten Staaten an der arktischen Insel betonte.
Von der Leyen erklärte, dass Grönland weder ein geopolitisches Druckmittel noch ein Objekt internationaler Machtspiele sei. Die Insel gehöre zum Königreich Dänemark, verfüge über weitgehende Autonomie und habe ein unveräußerliches Recht auf Selbstbestimmung. Jede Diskussion über territoriale Veränderungen ohne Zustimmung der Bevölkerung sei inakzeptabel.
Die EU-Kommissionspräsidentin betonte zudem die wachsende Bedeutung der Arktis im Zusammenhang mit Klimawandel, neuen Handelsrouten und dem Zugang zu kritischen Rohstoffen. Gerade deshalb müsse die Region auf Grundlage des Völkerrechts, multilateraler Kooperation und stabiler Partnerschaften verwaltet werden. Europa werde keine Versuche dulden, wirtschaftlichen oder politischen Druck auf kleinere Akteure auszuüben.
Diplomaten werten die Erklärung als klare Machtdemonstration europäischer Geschlossenheit. Dänemark erhielt breite Unterstützung aus mehreren EU-Mitgliedstaaten, die betonten, dass die territoriale Integrität europäischer Länder nicht zur Disposition stehe. Gleichzeitig wurde der Dialog mit den USA nicht ausgeschlossen, solange er auf gegenseitigem Respekt basiere.
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Vy